Hodenkrebs: Symptome frühzeitig erkennen und vorsorgen

Posted On By Stefan

Etwa 4000 Männer erkranken jährlich an Hodenkrebs. Die meisten Männer nehmen ihre Gesundheitsprobleme leider nicht ernst, vor allem wenn es um das Geschlechtsteil geht. Die Heilungschancen von Hodenkrebs sind ziemlich gut und es gibt typische Anzeichen, die auf die Krankheit hinweisen. Hier erfahren Sie, welche Symptome auf Geschlechtskrankheiten hindeuten, und wie Sie sich selbst regelmäßig untersuchen können.

Das sind die Anzeichen für Geschlechtskrankheiten

Laut zahlreichen Statistiken gehen Männer seltener zum Arzt als Frauen. Das mag daran liegen, dass Männer ihre Schwächen nicht zugeben möchten. Jedenfalls erklärt das eine aktuelle Untersuchung der Rutgers Universität. Schlimm werden kann das vor allem dann, wenn es um Symptome von Krebs geht. Anzeichen, die an Penis, der Prostata und den Hoden auftreten, werden lieber vom Mann ignoriert. Somit kommt oft jede Hilfe zu spät. Hier erfahren Sie die Anzeichen, die für die verschiedenen Krebsformen typisch sind.

Mit etwa 600 Erkrankungen jährlich gehört Peniskrebs zu den seltenen Krebsarten, ist aber auch ein Tabuthema und wird meist zu spät behandelt. Typische Symptome für Peniskrebs sind häufig auftauchende Veränderungen der Eichel oder der Vorhaut, Verhärtungen oder Schwellungen an der Eichel, Verfärbungen am Penis und kleine Wucherungen. Außerdem auch übel riechender Ausfluss, geschwollenen Lymphknoten und geschwollene Beine.

Hodenkrebs ist selten – jährlich erkranken etwa 4000 Männer. Vor allem Männer in jungem Alter, die nicht viel über Krebs wissen, erkranken häufig daran. Bei Hodenkrebs können die Östrogenwerte ansteigen, da die Produktion von weiblichen Hormonen gesteigert ist. Deswegen sind typische Symptome vergrößerte Brüste, ein Ziehen in der Brust oder im Hoden, Schmerzen und Schwellungen in den Hoden und eine Verhärtung oder Knoten in den Hoden.

Prostatakrebs ist der häufigste Krebs bei Männern. Etwa 63000 Erkrankungen gibt es pro Jahr, die Prognose ist dabei gut und der Krebs wird früh festgestellt. Prostatakrebs ist erkennbar an häufigem Wasserlassen und häufigem Harndrang, sowie bei Schmerzen in der Prostata, Schmerzen beim Wasserlassen und Erektionsstörungen. Männer sollten bei körperlichen Veränderungen besser einen Arzt aufsuchen, um schwere Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen. Meist hilft es Männern, sich einen Mann als Arzt zu suchen, da sie diesem mehr Vertrauen und sich wohler fühlen als bei einer Ärztin.

Sie können Hodenkrebs bei sich selbst erkennen

An Hodenkrebs betroffen sind meist 20- bis 40-jährige Männer, die sich nicht häufig von einem Arzt untersuchen lassen. Hoden kann man aber auch selbst auf Verhärtungen abtasten. Im Zweifelsfall sollten Sie aber einen Urologen zu Rate ziehen. Sanftes abtasten der Hoden reicht, um ungewöhnliche Knubbel zu entdecken, die auf Hodenkrebs hinweisen könnte. Doch nicht jede Verhärtung bedeutet gleich Hodenkrebs.

Etwa 95 % aller Hodenkrebspatienten können geheilt werden, doch meist ist eine operative Entfernung des betroffenen Hodens Voraussetzung. Mit einer Chemotherapie werden Metastasen im Bauch bekämpft. Das bedeutet aber nicht, dass die Sexualität darunter leiden muss. Mit nur einem Hoden sind Sie trotzdem noch fruchtbar. Zur Sicherheit können Samen vor der Operation immer noch eingefroren werden.

Die Ursachen von Hodenkrebs sind noch nicht erforscht. Ein Risikofaktor ist aber der Hodenhochstand, der meist schon bei Kleinkindern korrigiert wird. Auch eine Erkrankung in der Familie kann eine genetische Veranlagung bedeuten.

Wenn Sie nun befürchten an Hodenkrebs, oder an einer der anderen genannten Krebsarten zu leiden, sollten Sie schnellstmöglich Ihren Urologen aufsuchen.

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