Migräne: Andere Lebensmittel konsumieren statt Schmerztabletten nehmen

Posted On By Stefan

Wer viele Schmerztabletten zu sich nimmt, kann starke Kopfschmerzen bekommen. Außerdem sollen Schmerztabletten die Migräne verstärken. Betroffene wissen gar nicht, dass Schmerztabletten die Ursache ihrer Beschwerden sind. Um einem Teufelskreis zu entgehen, sollten Sie sich mit ihrer Ernährung auseinandersetzen. Mit den richtigen Lebensmitteln können Sie ihrer Migräne entgegen steuern.

Schmerztabletten können Kopfschmerzen verstärken

Etwa eine halbe Million Menschen in Deutschland haben Kopfschmerzen aufgrund von Schmerzmitteln. Das fanden die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft heraus. Die meisten Betroffenen wissen gar nicht, dass ihre Schmerztabletten die Ursache für die Kopfschmerzen sein können. Der Kopfschmerz, den sie durch die Medikamenten bekommen haben, fühlt sich nicht anders an, als die Migräne die sie eigentlich haben. Somit können Patienten gar nicht erkennen, was die Ursache ihrer Kopfschmerzen ist.

Nehmen Sie nur ab und zu eine Schmerztablette, müssen Sie sich darüber keine Sorgen machen. Eher geht es um Menschen mit chronischen Kopfschmerz, die ihre Medikamente sehr häufig nutzen. Also an mindestens 15 Tagen im Monat oder mehr als 14 Tagen am Stück. Hierbei sind Männer seltener betroffen als Frauen.

Kopfschmerzen durch Medikamente sind der häufigster Grund für eine Migräne. Verschiedene Medikamente, auch rezeptfreie, wie Paracetamol, Aspirin und Ibuprofen, können das Problem verursachen. Deshalb raten Experten, den Verbrauch an Medikamenten zu reduzieren, um die Schmerzen vorzubeugen. Zusätzlich helfen Sport, Entspannung, Verringern von Stress und eine Umstellung der Ernährung gegen die Kopfschmerzen.

Das können Sie essen, um Ihre Migräne zu lindern

Einige Mediziner sind sich sicher, dass die Genetik bei der Migräne eine wichtige Rolle spielt. Kopfschmerzen könnten außerdem von einem Mangel an Energie im Gehirn entstehen. Das bedeutet, dass das Gehirn Signale sendet, wenn es nicht ausreichend mit Energie versorgt wird. Es fordert einen Nachschub ein. Dann entstehen pochende Kopfschmerzen und andere Migräne-Anzeichen. Um das zu verhindern, ist eine energiereiche Ernährung wichtig.

Meist haben Patienten kurz vor ihrer Migräne Hunger auf Süßigkeiten. Hier kündigt sich die Migräne schon an, denn das Gehirn versucht neue Energie einzufordern. Der schnelle Zuckerschub durch die Süßigkeiten, stellt die letzte Möglichkeit dar, die Kopfschmerzen zu verhindern.

Mediziner vermuten, dass Migräne Patienten mehr Energie benötigen, da ihr Gehirn entweder leistungsfähiger ist, oder empfindlicher auf Reize reagiert. Deswegen empfehlen sie Lebensmittel, die viel und langanhaltende Energie geben. Das sind zum Beispiel Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, sowie Müsli. Diese Lebensmittel enthalten hochwertige Kohlenhydrate, die dem Gehirn langfristig Energie liefern. Lebensmitteln wie Joghurt, Speisequark und Buttermilch versorgen den Körper mit ausreichend Eiweiß.
Migräne Patienten sollten stark zuckerhaltige Lebensmittel und Süßigkeiten vermeiden. Vor allem vor einem Migräneanfall können diese zwar kurzzeitig helfen, doch danach fällt die Energie noch mehr ab. Auch stark histaminhaltige Lebensmittel, wie Fleisch und verschiedene Käsesorten, sowie Alkohol, bedeuten Stress für den Körper und sollten vermieden werden. Auch Glutamat und sonstige Zusatzstoffe in Fertiggerichten lassen das Histamin ansteigen. Zitrusfrüchte, wie Grapefruits, Orangen und Mandarinen sollten ebenfalls vermieden werden.

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