Lungenkrankheit: Bei diesen Symptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen

Posted On By Stefan

Leiden Sie an schleimigem Auswurf und Luftnot? Dann könnten Sie an der Lungenkrankheit COPD erkrankt sein. Es handelt sich um eine schleichende Krankheit, die langsam zu Atemversagen führen kann. Da sie meist zu spät erkannt wird, kann die Krankheit böse enden. Sie lässt sich zudem leider nicht heilen.

COPD: eine schleichende Krankheit

In Deutschland sind circa 4 Millionen Menschen an COPD erkrankt. Weltweit sind es sogar etwa 400 Millionen, und es werden immer mehr. Heilen kann man die Krankheit nicht, weswegen es wichtig ist, sie frühzeitig zu erkennen und hinauszuzögern. COPD beginnt mit einem Husten, der immer häufiger und schlimmer wird. Danach kann es zu Luftnot und schleimigem Auswurf kommen.

COPD kann das alltägliche Leben stark beeinträchtigen. Vor allem bei anstrengenden Tätigkeiten, können Betroffene zu wenig Sauerstoff bekommen. Auch das Reden kann anstrengend werden. Neben den körperlichen Beeinträchtigungen kann es auch zu psychischen Belastungen führen. Bei Luftnot kann es zur Panik und Angst kommen, die zu Angststörungen und Depressionen führen können.

Häufig leiden Raucher an der Erkrankung. In Deutschland bildet das Rauchen das größte Risiko für COPD. Etwa jeder dritte bis vierte Raucher bekommt die Krankheit im Laufe seines Lebens. Daher ist es wichtig, das Rauchen frühzeitig aufzuhören, um die Krankheit hinauszuzögern. Auch andere Berufsgruppen, die einer hohen Umweltbelastung ausgesetzt sind, haben ein höheres Risiko an COPD zu leiden. Sogar in vielen anderen Regionen und in Teilen Asiens ist die Krankheit verbreitet.

COPD gilt als schleichende Krankheit, da sie oft unbemerkt und langsam voranschreitet. Sie können Jahre lang mit Anzeichen der Krankheit leben, ohne es zu wissen. Wenn Sie unter den Alarmzeichen leiden, zu denen Husten am Morgen, zäher Schleim und Atemnot zählen, sollten Sie sich schnellstmöglich auf COPD untersuchen lassen. Viele Menschen denken, dass sie, aufgrund dieser Zeichen, an allgemeinen Alterserkrankungen leiden. Dies liegt daran, dass die Erkrankung noch nicht sonderlich bekannt ist.

In der Medizin werden mehrere Schweregrade der Krankheit unterschieden: Es beginnt mit einem Husten am frühen Morgen und Atemnot, die sich nur bei körperlicher Anstrengung bemerkbar macht, und führt zum Verschwinden von Lungenbläschen und andauernder Atemnot. Dadurch kann selbst eine Erkältung zur Lebensgefahr werden. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, an COPD oder deren Begleiterkrankungen zu sterben. Dazu zählen Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfall und Lungenkrebs. Somit ist COPD die viert häufigste Erkrankung, die zum Tod führt.

Soziale Folgen von COPD

COPD hat auch soziale Folgen, denn es kann dem Erkrankten jederzeit schlecht gehen. Schon einfache Wetterveränderungen können zu Schmerzen führen. Außerdem auch Reinigungsmittel, Kerzen und andere Stoffe, die anstrengend für die Lunge sind.
Erkrankte isolieren sich gerne von ihrer Umwelt, da die ständige Angst besteht, unter Atemnot zu leiden. Auch müssen sich Betroffene oft Vorwürfen von anderen stellen. Meist heißt es: „Du bist selbst Schuld, wenn du rauchst.“

Um die Krankheit zu therapieren, ist es wichtig, die Lunge nicht mehr zu belasten. Somit muss das Rauchen aufgegeben werden und die Lunge sollte vor Staub und anderen Partikeln geschützt werden. Zusätzlich gibt es Medikamente, die dem Patienten das Luftholen leichter machen sollen. Patienten sollten sich außerdem vor Infekten schützen, die die Krankheit verschlimmern können. Zusätzlich ist es wichtig, dass Patienten geimpft sind und sich regelmäßig bewegen. Sonst wird die Krankheit immer schlimmer.

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