Die gefährliche Magenkrankheit Gastritis kann tödlich enden

Posted On By Stefan

Gastritis, also eine chronische Entzündung der Magenschleimhaut, kann ganz schön gefährlich sein. Sie entwickelt sich langsam und kann zu Magengeschwüren und Magenkrebs führen. Um die Magenschleimhautentzündung rechtzeitig zu entdecken, sollten Sie Ihren Magen spiegeln lassen. So können Sie Geschwüre und Krebs verhindern.

Gastritis kann tödlich enden

Unser Magen kann sehr empfindlich reagieren. Zu viel Ärger und Stress, sowie scharfes Essen, Alkohol und zu viel Kaffee können unserem Magen ganz schön zusetzen. Das führt dann zu Schmerzen, Übelkeit und allgemein zu einem flauen Gefühl im Magen. Schlimmstenfalls kann es zu Verdauungsproblemen und Durchfall kommen. Wenn Sie diese Symptome haben, kann das ein Anzeichen für eine Gastritis sein.

Betroffene gehen dann häufig nicht zum Arzt, sondern in eine Apotheke und kaufen sich ein rezeptfreies Medikament. Das kann ausreichen, aber ist nicht immer sinnvoll. Halten die Beschwerden mehr als zwei Wochen an, und sind sehr plötzlich aufgetreten, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt zu Rate ziehen. Dieser wird Sie nach Ihrer Ernährung und Ihren Lebensumständen befragen, und führt meist auch einen Ultraschall durch. Oftmals kommt es auch zu einer Magenspiegelung.

Da unsere Magenschleimhaut sehr empfindlich ist, ist eine Magenschleimhautentzündung vor allem bei über 50-Jährigen sehr verbreitet. Ist die Schutzbarriere der Magenschleimhaut erst mal verletzt, kann sich die Magensäure immer mehr in die Haut graben. Etwa jeder zehnte Deutsche bekommt im Laufe seines Lebens ein Magengeschwür. Viele merken davon überhaupt nichts, da es manchmal nicht mal schmerzhaft ist. Doch bleibt eine Entzündung lange Zeit unentdeckt, kann das tödlich enden.

Verschiedene Formen und Behandlung der Gastritis

Unterschieden wird zwischen einer akuten und einer chronischen Magenschleimhautentzündung. Eine akute Gastritis klingt oftmals schnell ab. Diese wird meist durch zu viel Alkohol, Medikamente oder verdorbenes Essen ausgelöst. Chronische Gastritis entwickelt sich aber langsam und zeigt keine Symptome. Erste Warnsignale wie Schmerzen, Blähungen, ein ständiges Völlegefühl und Mundgeruch, können auf eine chronische Gastritis hindeuten. Hierbei wird auch zwischen Gastritis Typ A, Typ B und Typ C unterschieden.

Gastritis Typ B kommt am häufigsten vor. Der Magenkeim Helicobacter pylori löst diese Art von Gastritis aus. Er schwächt den Magen und infiziert die Magenschleimhaut. Wird er nicht behandelt, kann im schlimmsten Fall Magenkrebs entstehen. Mit Antibiotika lassen sich diese Art von Keimen behandeln.

Gastritis Typ A kommt eher selten vor. Dieser Typ der Magenschleimhautentzündung taucht auf, wenn ein Immundefekt vorliegt, da bei diesem Antikörper die Magenschleimhaut angreifen. Typ A wird mit Medikamenten für die Magensäure therapiert.

Die Gastritis Typ C wird meist durch Schmerzmittel, wie Aspirin, Diclofenac und Ibuprofen ausgelöst. Dies sollte umgehend mit dem Arzt besprochen werden, um schlimme Folgen zu verhindern.

Auch Protonenpumpenhemmer werden gerne benutzt, um die Überproduktion von Magensäure zu stoppen. Damit lässt sich eine einfache Entzündung therapieren, bevor sie zu einem Geschwür auswächst. Doch besser ist es, sich vom Arzt beraten und untersuchen zu lassen. Den Magenkeim sollten Sie nämlich besser mit Antibiotika bekämpfen.

Um Gastritis vorzubeugen, sollten Sie regelmäßig Kontrolluntersuchungen durchführen lassen, darauf achten wenig Stress zu haben, sich fettarm ernähren und lieber viele kleine Mahlzeiten täglich, statt nur drei große zu sich nehmen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist hierbei das A und O.

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